Saisonanfahrt der              suzuki-GS-IG-nord

28.04.2022 - 01.05.2022 in Bienenbüttel / Lüneburger Heide

https://www.hotel-wassermuehle.de/

Schon seit einiger Zeit hatten wir diese Location in der Lüneburger Heide für eine unserer Fahrten auserkoren, Corona machte uns allerdings immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Jetzt im Jahr 2022 nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen sollte es soweit sein und Olli, unser Event-Manager nahm erneut Kontakt zu der Betreiberfamilie auf buchte für die Saisonanfahrt 2022 der IG-Nord Unterkunft und Verplegung für 15 Personen. 

Zu einem günstigen Kurs gab es ein Komplettangebot pro Person von Freitag bis Sonntag inklusive Unterkunft, Frühstück und 3-Gänge Menü zum Abend.

Vorab sei gesagt, ein durchaus älteres, aber sehr gepflegtes Haus in der Lüneburger Heide, Zimmer sehr sauber, angenehme Gastronomie, nettes und freundliches Personal ......... also durchaus weiter zu empfehlen.  

Carola, Olli, Werner, Tom hatten sich für eine Anreise bereits am Donnerstag entschieden, der Rest der Truppe stieß Freitag dazu. Tom war neben Denis der Eine von Zwei Geburtstagskindern an diesem Wochenende. Für alle war es eine entfernungstechnisch eine angenehme Sache, die Wassermühle liegt tatsächlich ziemlich mittig im IG-Nord Einzugsgebiet und wir hatten fast alle ähnliche Entfernungen zurückzulegen. 

Ein kleiner, aber erwähnenswerter Mangel war, dass die Aussenplätze trotz des guten Wetters noch nicht aufgebaut waren und wir darum bitten mussten, den einen oder anderen Stuhl aus dem Restaurant nach draussen holen zu dürfen. Dies wurde aber auch erlaubt, so konnten wir unser Einlaufbier am Donnerstag bei sonnigem Wetter dann doch im Sitzen genießen.

Donnerstag war in der Wassermühle "Schnitzeltag" angesagt, der Laden war voll und wir konnten am Abend zwischen 8! Schnitzelvarianten auswählen. 2 Schnitzel + Beilagen waren im Preis inbegriffen, erst für das Dritte wäre ein Aufpreis zu zahlen gewesen. Werner und Olli haben jeweils 1 1/2 Schnitzel gegessen, mehr war nicht zu schaffen....... also blieb uns eine Zuzahlung erspart. Die Schnitzelvariationen waren jedenfalls alle sehr lecker. Olli hat dann mit dem Wirt für Samstag abend ein weiteres Schnitzelevent vereinbart, damit unser Geburtstagskind Denis, der sich zu 99% von Schnitzeln ernährt, auch noch diesen Genuss erfahren durfte. Freitag später vormittag schlug Micha, der nördlichste Außenposten der IG-Rhein-Ruhr noch kurz auf, da wir aber schon klar zur Ausfahrt waren, hat Micha sich nach kurzem Hallo mit seiner BMW wieder auf den Weg Richtung eines Event der IG-Rhein-Ruhr gemacht. Nach ersten Gerüchten war er der Erste, der dieses IG-Rhein-Ruhr Event Richtung Koje verlassen hat........ so sind sie, die Jünglinge!

Freitag über Tag haben wir dann eine kleine Ausfahrt gemacht, Hitzacker an der Elbe war das Ziel, insgesamt etwas mehr als 100 km. Die grosse Ausfahrt sollte ja dann am Samstag stattfinden, wenn der Rest der Truppe eingelaufen war. Freitag nachmittag trudelte dann der Rest der Truppe nach und nach ein und das Wochenende konnte losgehen. Zunächst wurde den beiden Geburtstagskindern gratuliert und nach längerem "Gesabbel" an den Motorrädern und 

Bezug der Unterkünfte haben wir unseren eigenen Raum, die "Jägerstube" besetzt. Am Freitag abend gab es Krustenbraten mit leckeren Beilagen in mehr als ausreichenden Portionen, es wurde "internes" besprochen, die eine oder andere großzügige Runde wurde nicht nur durch die aktuellen Geburtstagskinder, sondern auch durch Brexi, der im Februar seinen 60.zigsten hatte, ausgegeben. Der Flüssigkeitshaushalt war also auch zu jeder Zeit sichergestellt und auf Stand, dafür an dieser Stelle nochmal vielen Dank an die edlen Spender.

Benzingespräche, die normalen Frotzeleien in alle Richtungen, aber teils auch wirklich normale Gespräche rundeten den Abend ab und es wurde wie immer ein schöner Abend unter guten Freunden. Das "optische Highlight" war mal wieder Holgis "Rockerweste", die er frei von Scham voller Stolz trägt. Holgis Auftritt war über das ganze Wochenende als durchaus "aufgeräumt" zu bewerten, lag aber sicher daran, dass er Christiane beweisen wollte, dass alle Gerüchte über ihn aus der Luft gegriffen sind. 

Durchaus "bewegt" suchten wir dann deutlich nach Mitternacht die Horizontale auf und trafen uns dann am Samstag morgen in Vorbereitung unserer Ausfahrt zum gemeinsamen Frühstück. Am vorigen Abend wurden Franky und Tom als "Road Captains" nominiert, Franky schoss sich allerdings schon Freitag abend mit der Ausarbeitung eines Radwanderrundwegs ins "Aus", also lag es an Tom, die Tour für Samstag vorzubereiten und zu führen. Nach dem Frühstück wurde dann zum einen darüber gerätselt, warum nur maximal 3 Fliegen an Dirks 1000er kleben und zweitens - und das ist für das sterilste, sauberste und gepflegteste Mopped der IG-Nord ein abolutes NOGO - wurde festgestellt, dass die Prof 1000er Öl "sifft" unterhalb des Kardanflansches. Zwei dicke Öltropfen unterhalb der 1000 G zerstörten den bisher zweifelsfreien Ruf der saubersten und best gepflegtesten GS in Deutschland........ so sorry, Dirk ;)

5 vor 11 ging die Ausfahrt los, ein schöner Rundkurs von knapp 160 km durch die Lüneburger Heide und die Elblandschaft ohne echte Höhepunkte. Zu erwähnen vielleicht der "Suppenhalt" oder das verlorene Blinkerglas von Carola. Die Tour an sich gut geplant und geführt von Tom, der nach dem Suppendisaster zielgenau ein Restaurant an der Elbe ansteuerte, dass außer einem BMW GS Adventure Fahrer in Probiker Klamotte wenig zu bieten hatte, vor allem keine Fischbrötchen!!!

Also haben zusammenfassend nicht die durchaus gelungene Planung und Durchführung der Fahrt, sondern viel mehr die logistischen Probleme die Wahl eines Road Captains in der IG-Nord zunächst verhindert. 

Nach Rückkehr konnte Tom dieses Mißgeschick allerdings durch den Kauf eines sündhaft teuren geräucherten Aals gerade noch so kompensieren, Carola hat diesen Aal dann auf den Koffern einer 750 er filetiert.......... neu also in der IG-Nord: "Aal auf GS 750" !

Ein kleiner Spaziergang in die Weltstadt Bienenbüttel, Holgis Wunsch nach Schickimicki Cafe mit Nichtachtung strafend, endlich eine echte Bauarbeiter Imbissbude findend, gab es Frikadelle mit Pommes, der Nachmittag war gerettet !

Am Abend gab es dann gem. Absprache Wirt / Olli noch einmal einen Schnitzelabend, der unseren Jugendwart Denis durchaus verzückte. Alle angebotenen Schnitzel waren aber selbst für ihn nicht zu schaffen, dieses Versagen krönte er dann noch mit der Verweigerung eines Berichtes des Jugendwartes......... auch das wird absehbar nicht ohne Folgen bleiben.

Brexis Rede war wie immer der Höhepunkt des Abends, es wurden die nächsten und anstehenden Events besprochen und der Abend endete wie eigentlich jeder Abend der IG-Nord.

........... Na ja, vielleicht nicht ganz, wir rätseln alle noch, ob Werner tatsächlich auf dem berühmten "Stück Seife" ausgerutscht ist oder woher er sonst das fette blaue Auge hatte, mit dem er am Samstag morgen aufgefallen war........ hier schießen die Gerüchte derzeit ins Kraut!!

Sonntag nach dem Frühstück nochmal schnell über Hubis Männerhandtäschchen lustig gemacht und dann wie immer die ab 10:00 Uhr beginnende Abfahrt der IG-Nordler nach Hause.

............ übrigens auch wie immer die Absprache Marios, mit wem er nach Hause fahren möchte, dadurch zerstört, dass seine 850er, auch wie immer, nicht anspringt. Schuld ist dann auch wie immer Olli, weil er zu früh auf der 1000 S sitzt und Marios Batterie dadurch die "negative Vibrationen" erfährt ;)

Hab ich noch was vergessen? Ich glaube nicht!

Bleibt nur noch der gesamten IG-Nord wieder mal für ein gelungenes Wochenende zu danken, insbesondere auch denen, die dieses mal nicht mit am Start waren.

Wir sehen uns das nächste Mal zum GS-Treffen, die Vorfreude steigt!

 

 

und ja, ich hab noch was vergessen:

1.) ........ das fotografierte Weizenglas, ist das Weizen, dass der Obernordmann Brexi am Samstag nicht mehr ausgetrunken hat.

 

2.) ........ und der Typ mit der Decke auf dem Schoß, ist das Weichei des Wochenendes

 

 

unser neues Patch seit 01.02.2019
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Olli Schwab