27. Suzuki-GS-Treffen Edersee

Wir danken Roland und allen seinen Helfern für die Organisation und Ausrichtung

des 27.GS-Treffen 2022

 

 

Nach zwei coronabedingten Absagen in den Jahren 2020 und 2021fand nun endlich das

 

27.Suzuki-GS-Treffen 2022

 

am Edersee statt.

 

Nachdem das Gästehaus auf dem Treffenplatz nicht rechtzeitig fertig wurde, war für die IG-Nord und einige andere Besucher Zelten angesagt.

Olli hatte den Anhänger von Werner kurz zuvor noch in Norwegen mit, kurzerhand wurde der Entschluss gefasst, den Anhänger für das Treffen nochmal zu nutzen und gleich anschließend wieder Werner mitzugeben. So konnte das Gepäck der Nordler bei Brexi in Bremerhaven abgegeben werden und die GS-Fahrer so von unnötigem Gepäck befreit werden. Für Denis, Brexi und Franky auch von Vorteil, wollten sie anschließend doch gleich nach dem Treffen noch in Urlaub in Richtung Franken. Also trafen wir uns schon am Mittwoch bei Brexi, um am folgenden Morgen Richtung Edersee aufzubrechen. Donnerstag früh fix den Anhänger beladen und schon düste Olli erstmal mit dem Transporter und Anhänger vorweg Richtung Treffen, der Rest der IG-Nordler folgte aus allen Himmelsrichtungen. Am Edersee angekommen, war die Vorhut wie immer schon da. Nach kurzer Diskussion mit dem Platzwart hat Olli den Treffenplatz der IG-Nord vorbereitet und gar nicht so viel später flogen die ersten Motorräder der Nordler ein. Volker war der Erste, der Rest folgte nach und nach und richtete sich auf dem Zeltplatz ein. Selbst Mario schaffte es diesmal sein Zelt mit minimalem Zeitaufwand aufzustellen, sonst braucht er dafür üblicherweise Stunden.

Dafür hatte er offensichtlich die Beine für seinen Campingstuhl vergessen, er kam zwar regelmäßig ganz gut rein in das Teil, daraus aufzustehen war aber jedesmal eine besondere Herausforderung.

Denis machte auf dem Hinweg zum Treffen eine besondere Erfahrung an der Tankstelle. Carola stand mit ihrer GSX 1200 neben Denis, bei identischer Kilometerzahl tankte Carola 7 Liter nach und Denis bei seiner 1000 er GS 15 Liter.

Am Edersee angekommen wurde sich zunächst freudig begrüsst, nicht zuletzt aufgrund der Pandemie hatten sich einige schon Jahre nicht mehr gesehen, umso grösser war die Freude!

Am Platz der IG-Nord war stets was los, Björn und Rolf aus Norwegen und später auch An und Jerry mit Sohn aus Belgien verliehen der IG und dem Treffen den internationalen Touch :)

Schön, dass wir die Norweger und Belgier immer wieder dabei haben, wenn sich jetzt auch die Holländer wieder aufraffen könnten, umso besser. Einige nutzen nach der „heissen“ Fahrt noch die Gelegenheit für eine Bad im Edersee, wirklich erfrischend war dies offensichtlich jedoch auch nicht. Der niedrige Wasserstand machte es auch nicht wirklich einfacher, allerdings haben wir gelernt, dass der Edersee dafür geschaffen wurde, die Wasserstände der umliegenden Wasserstrassen auszugleichen, um so die Schifffahrt zu sichern.

Der Donnerstag Abend war geprägt von guten Gesprächen, reichlich Getränken und Aufbauarbeiten. Olli hatte mal wieder den Hammer für die Heringe vergessen, alle Nordler pöbelten kräftig rum, begnügten sich dann aber auch mit dem Wagenheber aus dem Transporter. Freitag morgen wurde dann das Frühstück quer über den Platz geschleppt, aber nach entsprechender Anmeldung war es ja auch gut, dass diese durch den Platzbetreiber überhaupt möglich gemacht wurde. Die Treffen beginnen ja immer noch grundsätzlich erst Freitags.

Brexi, Denis, Werner und Olli entschieden sich bereits am Freitag zu einer Ausfahrt rund um den Edersee aufzubrechen, die offizielle Ausfahrt steht ja aufgrund des vermuteten Alkoholkonsums immer auf „wackeligen Beinen“. Unterwegs fing es dann tatsächlich etwas zu regnen an, Werners Orientierungssinn war an diesem Tag auch nicht wirklich der Beste und irgendwelche bekloppten BMW Autofahrer taten ihr übriges. Auch ein geplanter Mittagssnack entpuppte ich als wahre Herausforderung, alle Gasthöfe auf dem Weg waren zu oder öffneten erst am späten Nachmittag. Also blieb uns nur eine Imbissbude anzufahren, dessen Betreiber ständig verschwunden war. Nach dem Essen mussten wir auch wieder auf seine Rückkehr warten, um bezahlen zu können. Der ist zwischendurch einfach losgefahren, um irgendwo Essen auszuliefern....... man hätte ihm den Laden leerräumen können. Nach unserer Rückkehr füllte sich dann langsam aber stetig auch der Platz, dass Treffen konnte nun langsam losgehen. Freitag abend gab es dann eine wirklich leckere und gut gelungene Rinderroulande mit Beilagen zum Abendessen. Bei der Wärme vielleicht nicht jedermanns Sache, aber geschmeckt hat sie auf jeden Fall. Anke, der zweite Teil der „Kirschen“ kam auch Freitag abend mit dem Auto an, so war der Rücktransport des Anhängers nach Bremen auch sichergestellt.

Der „Nordplatz“ war mittlerweile in einer guten Ausbaustufe, Olli`s Auffahrrampe wurde auf Böcke gestellt und diente als IG-Nord Tisch unter dem blauen Pavillion. Die IG-Nord Fahne war gehisst und der Abend nahm seinen üblichen Verlauf. Der Samstag begann wieder mit sehr schönem und warmen Wetter, man erkundete den Treffenplatz, das eine oder andere GS-Geschäft wurde gedealt, Gerüchteweise wechselten auch wieder Motorräder ihren Besitzer.

Freitag abend wurde die Ausfahrt am Samstag angekündigt, tatsächlich wurde der Zeitpunkt der Abfahrt am Samstag dann noch mal verschoben, was zu etwas Verwirrung führte. Einige waren schon zum vereinbarten Treffpunkt aufgebrochen und waren über die verschobene Ausfahrt nicht informiert. Aber auch hier wurde flexibel reagiert, so wurden bei schönstem Wetter eben mehrere voneinander getrennte Ausfahrten geführt....... alles gut!

Nicht zuletzt wegen der hohen Temperaturen dümpelte der Samstag so vor sich hin, chillen, Gespräche, fachsimpeln, eben Benzingequatsche ;)

Rolland schlich schon über den Platz und nahm die Motorräder für die abendliche Pokalverleihung unter die Lupe, auch die Frage der Fragen wurde immer drängender........ wer richtet das nächste Treffen aus.

Von Schäden an den Motorrädern blieben wir verschont, selbst Mario`s GS machte diesmal keine Zicken. Einzig Werners 1000er (…..... oder eher die Batterie) war schlecht gelaunt und wollte nicht so recht anspringen. Ein weiterer bedauerlicher (…....weil auch teurer) Unfall schmälerte am Samstag verständlicherweise Hubis gute Stimmung. Seine Drohne war am Samstag vormittag ohne Vorwarnung abgestürzt und empfindlich beschädigt worden, eigentlich ein Totalschaden. Ärgerlich!

Samstag abend wurde vom Platzwart und seinen Angestellten der Grill angefeuert, das klappte recht gut und es hat wohl jeder genügend Grillgut abgreifen können.

Schließlich versammelte Roland die Treffenteilnehmer im und um das Zelt, der eine oder andere finanzielle Aspekt wurde noch erörtert und schließlich ging es zur Pokalverleihung.

Es wurden die klassischen Pokale, wie z.B. weiteste Anfahrt (Rolf aus Norwegen), die originalsten Motorräder, der älteste Teilnehmer (Frank Thiersfeld), usw. verliehen, aber auch z,B, für das Motorrad mit dem höchsten Lenker (….... endlich hat Mario auch mal nen Pokal ;)

Olli bekam einen Pokal für die originalste 1000er für seine GS 1000 S, da er aber aus beschriebenen Gründen seine GS1000 S auf dem Transporter zum Treffen gefahren hat, übergab er den Pokal an Christian Kabitzke, zu Ehren und zum Gedenken an seinen Vater, Volker Kabitzke, der ziemlich genau vor einem Jahr verstorben war. Ein emotionaler Moment zum Gedenken an Volker – R.I.P

 

Nun folgte der zweite ebenfalls bereits traditionelle Teil, es musste die Frage beantwortet werden, wer denn nun das 28.GS-Treffen 2023 ausrichten würde. Insider wissen, dass diese Frage von Jahr zu Jahr immer schwerer zu beantworten ist und so zog sich die Entscheidung auch gut eine Stunde hin, bis Brexi und Hubi verkündeten, dass die IG-Nord bereit wäre, das Treffen 2023 auszurichten.

Nun geht es also wieder in den Norden, auf die IG-Nord kommt Arbeit zu, aber die machen wir auch gerne und freuen uns schon jetzt darauf die GS-Freunde 2023 wieder in Drangstedt begrüssen zu können.

 

Am Sonntag bei immer noch schönem Wetter traten nach aller Empfinden die Teilnehmer eher gemütlich die Heimfahrt an. Das war das Treffen 2022 am Edersee, nochmals vielen Dank an Roland und sein Team für die Mühe und das Engagement.

 

WIR SEHEN UNS 2023 IN DRANGSTEDT !

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Juli 2022

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© Olli Schwab